Kategorie-Archiv: Wellness

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Winterspeck? Nein, danke!

Sobald die Temperaturen kühler und die Tage kürzer werden, neigen wir dazu, uns gemütlich auf unser Sofa zu setzen und können den Leckereien der Vorweihnachtszeit, die in deutschen Supermärkten schon im September beginnt, kaum widerstehen. Die hart erarbeitete Sommerfigur schwindet dahin, stattdessen zeigt sich fieser Winterspeck, den wir unter weiten Pullovern verstecken.

Im Frühjahr erschrecken Sie, denn der Sommer kommt in großen Schritten. So finden Sie sich Rohkost essend und Sport treibend wieder, um möglichst schnell möglichst viel Gewicht zu verlieren.

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Schon wieder zugenommen? Das muss nicht sein!

 

Dabei ist das gar nicht nötig, wenn Sie diese drei Dinge beachten:

  1. Eine ausgewogene, kalorienarme Ernährung ist auch im Herbst und Winter möglich.
  2. Auch wenn die Temperaturen wieder sinken, ist Bewegung das A und O.
  3. Ernährungssünden sind erlaubt, wenn sie geplant und in Maßen erfolgen.

 

Im Herbst gibt es eine große Auswahl an heimischen Obst und Gemüse, wie Äpfeln, Birnen, Pflaumen, Kohl, Kartoffeln und Kürbis.

Süßigkeiten in der Vorweihnachtszeit müssen nicht aus Dominostein und gefüllten PlätzchenSchokoladenkugeln bestehen, Sie können auf Magenbrot und Printen umsteigen, die zwar auch viel Zucker, dafür aber kein Fett und eine Menge Gewürze enthalten.  Gewürze wie Anis, Zimt und Kardamon helfen bei der Fettverdauung und regen den Stoffwechsel an.

 

 

Setzen Sie statt fettem Braten auf magere Hähnchenbrust , welche, ebenfalls gut gewürzt (zum Beispiel Paprika, Curry, schwarzer Pfeffer) reich an Eiweiß und arm an fett ist. Als Beilagen eignen sich Kartoffeln, ob nun gekocht oder ohne Öl im Backofen gegart, Naturreis oder Vollkornnudeln und natürlich eine große Portion Gemüse oder Salat. Eine gesunde, fettarme Ernährung ist der Grundbaustein im Kampf gegen Winterspeck.

Sehr beliebt sind Gerichte aus Kürbis. Die orangefarbenen Köpfe gibt es in verschiedenen Variationen, am bekanntesten ist der Hokkaido. Aus ihm lassen sich Suppen, Salate, Gemüse, Aufläufe und sogar Kuchen zaubern.

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100g Hokkaido enthält nur 25 Kilokalorien und viele Ballasttoffe, das Spurenelement Selen, Kalium (entwässert!), Lutein (wichtig für die Augen), Vitamin E und Betacarotin.

 

Da Sport unerlässlich ist, um das Gewicht zu regulieren und dem Winterspeck den Kampf anzusagen, sollten Sie sich eine Sportart aussuchen, die Sie bei jedem Wetter und unabhängig von anderen treiben können. Ob Sie nun Mannschaftssport betreiben möchten, ins Fitnessstudio gehen, Schwimmen oder auf dem Hometrainer vor dem Fernseher Kalorien verbrennen ist egal. Hauptsache Sie bleiben in Bewegung.

 

 

Radfahren

Nur nutzt die Anmeldung im Fitnessstudio und der Kauf eines Crosstrainers für Zuhause nichts, wenn Sie es nicht nutzen. Legen Sie bestimmte Tage in der Woche fest, im Bestfall zwei bis dreimal wöchentlich, um mindestens eine Stunde aktiv zu sein.

Im Durchschnitt verbrauchen Sie bei einer Stunde auf dem Crosstrainer 500 Kilokalorien!

Das entspricht ungefähr einer Portion Pommes mit Majonaise oder einem großen Burger.

 

ingwer

Ein kleiner Tipp, um den Stoffwechsel zu aktivieren: trinken Sie jeden Morgen gleich nach dem Aufstehen ein Glas lauwarmes Ingwerwasser! Hierfür schälen Sie ein daumengroßes Stück Ingwer, übergießen es mit heißem Wasser und lassen es etwas abkühlen.

Ingwer regt den Stoffwechsel an und hilft nebenbei, Erkältungen vorzubeugen und Übelkeit zu bekämpfen.

 

Wir Deutschen neigen zur Übersäuerung. Stress, ungesunde Ernährung, Medikamente und Umweltgifte belasten unseren Säure-Basen-Haushalt. Wir fühlen uns müde, schlapp und bekommen Cellulite, Sodbrennen und fahle Haut.  Auch zeigen sich schneller kleine Fettpolster als bei einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Insbesondere in der kälteren Jahreszeit lässt die Ernährung zu wünschen übrig, es wird mehr Fleisch gegessen, ein großer Säurebildner. Zudem kommen die zahlreichen Süßigkeiten, Winterspeck ist damit vorprogrammiert.

Hier ist eine basenreiche und säurearme Kost (wobei sauer nicht sauer macht) hilfreich, um den Körper zu entsäuern und die Zellen zu entgiften. Zur Unterstützung kann ich Ihnen ein spezielles Basenwasser von SanaCare als Kur empfehlen.

 

 

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Burn-out-Prophylaxe

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Viele von Ihnen werden sich hier angesprochen fühlen. Burn-out ist mittlerweile zur Volkskrankheit geworden. Früher als „Managerkrankheit“ bezeichnet, befinden sich heute Menschen aller Berufsgruppen mit der Diagnose „Burn-out“ in psychotherapeutischer Behandlung.

Das chronische Erschöpfungssyndrom ist ein Resultat der wachsenden Anforderungen, dem selbst auferlegten Druck und dem Motto „Höher, schneller, weiter“.

 

Burn-out bezeichnet einen Zustand völliger psychischer und physischer Erschöpfung.

 

Selbst Kinder zeigen häufig typische Symptome, die auf den enormen Stress zwischen Ganztagsschule, Hausaufgaben, Hobbies und Leistungsansprüchen der Eltern und Lehrer zurückzuführen sind. Sie leiden häufig unter Bauch- und Kopfschmerzen, sind aggressiv , ziehen sich emotional zurück oder greifen in jungen Jahren schon zu Suchtmitteln wie Alkohol, Nikotin oder Cannabis.

Kennen Sie das? Sie geben jeden Tag Ihr Bestes, meistern den 40-Stunden Job, schmeißen den Haushalt und schaffen es, Ihre Kinder zu allen möglichen Veranstaltungen zu bringen. Ihr Terminkalender lässt keine freie Zeit zu, in der Sie sich nur um sich selbst kümmern dürfen. Auf der Arbeit müssen Sie stets 150% geben, immer freundlich sein, krank sein können Sie sich nicht erlauben. Sie wünschen sich nichts sehnlicher als „Zeit zum Entspannen.“?

Nach einem Misserfolg denken Sie sich: „Denen werde ich es beweisen!“

 

Stress
Gegen die Zeit. Höher, schneller, weiter. Bis Sie nicht mehr weiter, schneller und höher können, weil Ihr Körper nicht mehr mitmacht…

 

Sie machen Überstunden, übernehmen die Arbeit Ihrer Kollegen, putzen Ihre Wohnung lieber zwei Mal, gehen jeden Tag ins Fitnessstudio, arrangieren die besten Geburtstagspartys. Und dann?

Zwar spüren Sie die Verspannungen im Rücken, den schmerzenden Kopf, das Ziehen im Bauch und merken, dass Sie kaum etwas essen. Doch all das ist egal, schließlich wollen Sie immer der/die Beste sein.  In der Nacht können Sie nicht schlafen, denn Ihr Kopf ist voller Gedanken, die kein Ende nehmen und so stehen Sie morgens auf, fühlen sich schwach und schläfrig, steuern dem Verlangen nach Schlaf mit literweise Kaffee entgegen um wieder zu funktionieren.

Ihre Arbeit empfinden Sie nur noch als lästiges Muss, sie gehen sozialen Kontakten nicht mehr nach und was ist mit Ihrem Ich-Gefühl?

Spüren Sie sich noch selbst? Oder merken Sie, dass Sie wie ein Roboter durch Ihr Leben gehen, der funktioniert und erledigt, jedoch keine emotionalen Regungen mehr von sich gibt?

Personen, die am Burn-out-Syndrom leiden, haben meistens das Gefühl, sie können nichts Leisten, beziehungsweise nicht die gewünschte Leistung erbringen (Erwartungshaltung an sich selbst oder von Autoritätspersonen), obwohl sie bis ans Äußerste gehen, um den Ansprüchen gerecht zu werden. Sie fühlen sich wert- und wirkungslos und rutschen dann in einen Zustand der emotionalen Leere, gefolgt von depressiven Episoden. Häufig machen sich körperliche Symptome bemerkbar, wie zum Beispiel:

 

Was können Sie tun, um dem Vorzubeugen?

Zunächst ist es wichtig, eine Bestandsaufnahme zu machen. Fragen wie

  • Fühle ich mich wohl in meiner Haut?
  • Ist mein Job der Richtige für mich?
  • Gehe ich meinen Hobbies nach?
  • Kann ich auf der Arbeit Freude empfinden?
  • Bin ich mit meinen Lebensumständen zufrieden?
  • Welche körperlichen Beschwerden habe ich?

 

 

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Sie sollten, egal wie voll Ihr Terminkalender ist, einen Tag in der Woche einplanen, an dem Sie bewusst nichts einplanen.

 

 

Falls das nicht umsetzbar ist, versuchen Sie zwei Mal in der Woche eine Stunde zu blockieren mit „Zeit für mich“. Was Sie dann machen, ist letztendlich egal. Ob Lesen, Sport treiben, ein Schaumbad nehmen oder Gartenarbeit, Sie persönlich wissen, was Sie gerne machen, wobei Sie abschalten können.

Es gibt verschiedene Entspannungstypen. Einige finden innere Ruhe durch Meditation, Autogenem Training oder Progressiver Muskelrelaxion. Andere müssen körperlich aktiv sein, um abzuschalten. Sie gehen laufen, tanzen oder trainieren.

Was kann ich für Sie tun?

 

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Ziehen Sie die Notbremse, solange Sie noch können!

 

 

Da Sie, um den Termin bei mir wahrzunehmen, mindestens eine Stunde Zeit einplanen müssen, haben Sie schon einen Schritt getan, um dem Alltag zu entfliehen. Was Bestandteil der Sitzung ist, erarbeiten wir gemeinsam. Das kann eine Entspannungsmassage sein oder aber Anleitung zur progressiven Muskelentspannung nach Jacobsen oder Gesprächstherapie, in welcher wir nach Möglichkeiten suchen, wie Sie besser mit Stress umgehen.

Für den Alltag gebe ich Ihnen ein paar hilfreiche Tipps mit auf den Weg, damit Sie stressige Situationen besser verarbeiten:

  • Beginnen Sie, sich jeden Morgen im Spiegel zu begrüßen, nehmen Sie sich als Mantra:

    „Ich bin gut so, wie ich bin!“

  • Falls es auf der Arbeit turbulent zugehen sollte, atmen Sie drei bis fünf Mal bewusst tief ein und wieder aus, zählen Sie innerlich bis zehn.
  • Wenn Sie merken, die Nackenmuskulatur verkrampft sich, rollen Sie mit den Schultern, nutzen Sie die Pause, um kurz an die frische Luft zu gehen.
  • Machen Sie sich einen Tagesplan (handschriftlich, am Vorabend): Bis wann muss ich arbeiten? Was muss ich heute erledigen, was kann noch warten? ( → Prioritäten setzen!)
  • Wenn Sie nach Hause kommen, gönnen Sie sich eine halbe Stunde, um herunterzufahren. Hören Sie Musik, ziehen Sie sich bequeme Kleidung an. Wichtig hierbei: in dieser halben Stunde erledigen Sie weder Hausarbeit noch machen Sie irgendetwas, von dem Sie denken „Das MUSS jetzt erledigt werden“. Diese halbe Stunde ist nur für Sie und dient der körperlichen und geistigen Entspannung.
  • Verwöhnen Sie sich oder lassen Sie sich verwöhnen. Ein gutes Essen, eine Massage, Sonnenbaden oder ein (!!!) Glas Wein, Hauptsache, es tut Ihnen gut.
  • Gehen Sie sie oft wie möglich an die frische Luft! (→Vitamin D sorgt für gute Laune)
  • Treiben Sie Sport. Ob nun draußen (um es mit dem vorherigen Punkt zu kombinieren), im Studio oder zuhause, ob allein oder in einer Gruppe, das bleibt Ihnen überlassen. Sport führt zur Ausschüttung vpn Endorphinen und die machen bekanntlich gute Laune. So kommen wir direkt zum nächsten Punkt:
  • Haben Sie Sex! Die Ausschüttung von Hormonen wie Endorphin und Oxytocin haben einen positiven Effekt auf Körper und Geist, Sie schlafen besser und fühlen sich glücklicher.
  • Essen Sie ausreichend B-Vitamine. Dazu zählen grünes Gemüse, Fleisch, Eier, Körner und Saaten sowie fetter Fisch (Makrele, Hering und Co.). Vitamin B ist ein Nervenvitamin, macht ausgeglichen und stark für einen anstrengenden Alltag.
  • Vor dem Schlafengehen hilft ein weiteres Mantra, um ein positives Selbstbild zu bekommen/ aufrecht zu erhalten.

    „Es war ein guter Tag, meine Leistung wird geschätzt.“

Orange
Die Farbe Orange hat einen ausgleichenden Effekt, sie strahlt Wärme und Geborgenheit aus, gleichzeit Kraft und Energie. Stellen Sie sich ein Muster in dieser Farbe vor, wenn Sie zu Bett gehen.

 

Auch wenn das Morgen und Abend Mantra etwas gewöhungsbedürftig klingt und sich für Sie komisch anhört, versuchen Sie es. Ihr Unterbewusstsein wird diese Informationen abspeichern und Sie fühlen sich automatisch stärker, selbstbewusster und arbeiten somit wesentlich effizienter.

 

Einen entspannten Tag wünscht Ihnen,

 

Ihre Yvonne König

Sommer Aktion!

Zum Kennenlernen läuft die Rabatt Aktion weiter! Für eine 90-minütige Massage zahlen Sie bis zur Praxiseröffnung (voraussichtlich Dezember 2015) nur 25,- statt 80,- Euro!

Die Massage umfasst Entspannung, Muskellockerung, Hot Stone Behandlung und Triggerpunkt Therapie. Bei Bedarf ist auch eine Dorn-Breuss-Massage möglich. Ich komme dafür zu Ihnen nach Hause und bringe alle notwendigen Utensilien mit. Sie brauchen nur zwei Handtücher.

Bei Interesse melden Sie sich via Kontaktformular, telefonisch oder über den Facebook-Account von FeinGefühl-Naturheilkunde.

 

Es ist Spargelzeit!

Die Spargelzeit hat begonnen! Überall in Restaurants lächelt uns die Spargelkarte an und viele freuen sich das ganze Jahr auf den Genuss der blassen Stangen.

Spargel ist ein gesundes Gemüse und es gibt ihn in verschiedenen Farben auf dem Markt: im klassischen cremeweiß (wächst komplett unter der Erde), satten grün (wächst komplett über der Erde) und farbenfrohen violett (wächst teilweise überirdisch).

Spargel grün
Öfter mal was Neues! Probieren Sie auch den grünen Bruder des klassischen Spargels.

Welche Inhaltsstoffe hat Spargel?

Neben 90% Wasser finden sich Vitamin C und E sowie die „Nervenvitamine“ der B- Gruppe, Folsäure, Kalium und Ballaststoffe. Außerdem enthält er Asparaginsäure, was wir als unangenehmen Geruch unseres Urins wahrnehmen.

Spargel eignet sich sehr gut zum Entwässern, indem er die Nierentätigkeit anregt. Deshalb ist er im Rahmen einer Diät sehr gut als Beilage zu Hähnchenbrust oder magerem Rindersteak geeignet. Eine Portion (500g) enthält lediglich 85 Kilokalorien! Jedoch sollten Sie dann auf die klassische Soße Hollandaise oder die flüssige Butter verzichten, um den Schlankeffekt zu bewahren.

Spargel weiß

Bei Personen, die zu erhöhten Harnsäurewerten neigen, kann Spargel einen schmerzhaften Gichtanfall auslösen. Die enthaltenen Purine werden im Körper zu Harnsäure umgewandelt. Befindet sich nun mehr Harnsäure im Körper, als die Nieren ausscheiden können, entstehen Harnsäurekristalle, welche sich an den Gelenken der Finger und Zehen ablagern. Dies geschiet nicht etwa direkt nach dem Verzehr einer Portion Spargel, sondern einige Tage später. Überlegen Sie also bei akuten Schmerzen und Schwellungen der Finger- und Zehengelenke (hauptsächlich Großzehe), was Sie in den letzten Tagen zu sich genommen haben.

 

Wie wird Spargel zubereitet?

Der weiße Spargel wird Stange für Stange gewaschen, mit einem Tuch trocken getupft und anschließend mit einem Spargelschäler geschält, dabei die Köpfe auslassen. Das untere Ende wird etwa einen Querfinger breit abgeschnitten.

Die geschälten Stangen in einen großen Topf (alternativ Spargelkochtopf) gestellt. In das Wasser gibt man etwas Salz, Zucker und Butter, wo sie circa eine Viertelstunde kochen. Die weichen Spargelstangen können mit einem Löffel und einer Gabel leicht aus dem Topf entnommen und serviert werden.

Spargelgericht
Macht Lust auf mehr: weißer Spargel mit Medaillionspieß und jungen Kartoffeln an Soße Hollandaise…

Einziger Unterschied beim grünen Spargel ist, dass er nur im unteren Viertel geschält werden, aber auch ungeschält gekocht werden kann.

Alternativ zum Kochtopf können die Spargelstangen auch in ein Stück Alufolie zusammen mit etwas Salz, Zucker und Butterflöckchen eingewickelt werden, wo sie im Backofen für eine halbe Stunde garen.

Leckere Rezepte mit Spargel finden Sie hier:

http://www.essen-und-trinken.de/spargelrezepte

 

Vitamin-D

Die Sonne scheint! Zeit, Vitamin-D zu tanken. Vitamin-D wird hauptsächlich über die Haut aufgenommen und ist maßgeblich am Knochenaufbau, also zur Einlagerung von Calcium in die Knochen, beteiligt.

Eine halbe Stunde an der frischen Luft spazieren gehen genügt. Achten Sie aber bitte auf ausreichenden Sonnenschutz! Durch Sonnencreme wird die Vitamin-D Aufnahme NICHT behindert.

Weg
Direkte Sonneneinstrahlung ist für die Vitamin-D-Aufnahme unerlässlich. Nutzen Sie deshalb sonnige Tage für einen ausgedehnten Spaziergang.

Gut zu wissen

Vitamin-D ist ein Sammelbegriff für

    • Vitamin D2 (Ergocalciferol), welches in Pflanzen und einigen Pilzen vorkommt
    •  Vitamin D3 (Cholecalciferol), welches in   tierischen Produkten zu finden ist

Beide Vitamin-D-Verbindungen werden im Körper in mehreren Schritten und den Organen

  • Haut
  • Leber
  • Niere

zu Calcitriol umgewandelt, welches eine hormonähnliche Wirkung im Calcium- und Phosphat-Stoffwechsel hat. Aus diesem Grund wird das Vitamin-D (Calcitriol) auch Prohormon (Hormonvorstufe) genannt.

Sonne
Ein Vitamin-D-Mangel kann sich auch durch depressive Verstimmung äußern, zum Beispiel bei der Winterdepression.

Wozu ist Vitamin-D gut?

Vitamin-D hat zudem noch weitere günstige Wirkungen auf unseren Körper. Es macht gute Laune und stärkt das Immunsystem, reduziert das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und laut Studien hat dieses Vitamin eine positive Wirkung bei Krebserkrankungen wie Darm-, Prostata-, Blut-, Haut- und Lungenkrebs, indem es die Bildung von Metastasen hemmt.

Jedoch sollte man aufpassen, Vitamin-D nicht in zu hohen Mengen zu sich zu nehmen. Mit normaler Ernährung kommt es eher selten zu einer Hypervitaminose. Nahrungsergänzungsmittel enthalten oft Vitamin-D, deshalb ist bei der Einnahme verschiedener Vitamintabletten Vorsicht geboten!

Da es sich um ein fettlösliches Vitamin handelt, kann es nicht über die Niere oder den Darm ausgeschieden werden und reichert sich in der Leber an. Bestenfalls liegt der Vitamin-D-Gehalt im Blut bei 20-30 Nanogramm pro Milliliter.

Eine Überdosierung (Hypervitaminose) bringt folgende Symptome mit sich:

  • Bauchkrämpfe, Gewichtsverlust
  • Erbrechen
  • Verstopfung
  • Psychosen
  • Niereninsuffizienz
  • Muskel- und Sehnenschmerzen
  • Osteoporose
  • erhöhte Körpertemperatur

Daher empfielt es sich, falls Sie zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen, auf den Vitamin-D-Gehalt zu achten und nicht verschiedene Vitamin-D haltige Nahrungsergänzungsmittel zu kombinieren.

Natürliche Vitamin-D-Quellen sind:

Fische
Fisch auf den Tisch! Einmal pro Woche sollten Sie Hering, Lachs und Co. auf Ihren Speiseplan setzen.
  • fetter Fisch (z.B. Hering)
  • Eier
  • Leber
  • Käse
  • Avocado*
  • Margarine*

 

 

 

 

 

* auch bei vegetarischer/veganer Ernährung geeignet

Bewegung ist alles

Regenwetter, das Immunsystem macht schlapp? Trotzdem raus an die Luft!
Denn schon eine halbe Stunde Bewegung an der frischen Luft kurbelt den Stoffwechsel an und hilft dem Immunsystem, auch bei Regen und Sturm aktiv zu bleiben.

„Die Deutschen schonen sich zu Tode“

so das Zitat meines alten Chefs. Da hatte er tatsächlich Recht, denn nur zu oft hört man gut gemeinte Ratschläge „Schon dich.“, „Ruh´dich aus.“, doch das gilt lediglich für Krankheitsfälle.

Bewegung ist das A und O um lange fit und gesund zu bleiben. Das Herz schlägt schneller, es wird mehr Blut durch den Körper gepumpt und Vitamin-D wird über die Haut aufgenommen.

tanzen

Es ist hier nicht die Rede von exzessivem Fitnesstraining, Gewichte stemmen und Marathonlauf. Bewegung im Alltag bringt schon einiges. Hier lieber die Treppe statt den Fahrstuhl nehmen, dort die Einkäufe zu Fuß nach Hause tragen, sich öfter Recken und Strecken, zur Lieblingsmusik tanzen…

rolltreppe

Die Modernisierung hat uns das Leben sehr vereinfacht, wir fahren mit dem Auto zum Supermarkt um die Ecke. Wir putzen unsere Zähne mit elektrischen Zahnbürsten, putzen Fenster mit Maschinen, mähen den Rasen mit benzinbetriebenen Rasenmähern und fahren auf Rolltreppen durch die Einkaufsmeile. Unsere Haushaltsgeräte funktionieren elektronisch und zur Bank muss man auch kaum mehr zu Fuß gehen dank Onlinebanking.

Deshalb ist es wichtig, seinen Alltag so aktiv wie möglich zu gestalten. In der Pause eine Runde um den Block gehen statt in der Kantine zu sitzen. Mit dem Rad zur Arbeit fahren, am Wochenende eine langen Spaziergang machen.

Mittlerweile haben sich Trainings-Apps etabliert, mit welchen man einfach mobil überall trainieren  kann.

Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, einen Personal Trainer zu buchen, der Sie während des Trainings zur Seite steht und Sie auf Ihrem Weg begleitet.

So bleiben Sie aktiv, beweglich und Ihr Immunsystem bedankt sich bei Ihnen.