Kategorie-Archiv: Ernährung

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Adipositas

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„Schau nur, wie fett der ist!“

Das oder Ähnliches bekommen stark übergewichtige Menschen häufig zu hören. Dabei ist Adipositas mehr als nur „ein paar Kilo“ zu viel auf den den Hüften. Adipositas bezeichnet eine schwerwiegende Ernährungs- und Stoffwechselkrankheit mit krankhafter Fettvermehrung sowie -verteilung. Die WHO spricht von Adipositas, wenn der  Body-Mass-Index (kurz: BMI) >30kg/m² ist.

Die WHO teilt Adipositas in drei Schweregrade ein, welche durch den BMI* gestaffelt sind:

       Bezeichnung                                          BMI
  • Normalgewicht                                        18,5 – 24,9
  • Übergewicht                                              25,0 – 29,9
  • Adipositas Grad I                                      30,0 – 34,9
  • Adipositas Grad II                                     35,0 – 39,9
  • Adipositas Grad III (permagna)               ≥ 40,0

 

Dabei spielt auch die Körperfettverteilung eine große Rolle. Bei übermäßigem Bauchfett (auch viszerales Fett genannt oder Figur vom „Apfeltyp“) besteht ein größeres Risiko, Herz-Kreislauf Erkrankungen zu bekommen, als bei anderen Fettverteilungstypen mit Polstern an Oberschenkel, Po und Hüfte (Birnentyp).  Ab einem Bauchumfang von 80cm bei Frauen und 90cm bei Männern ist das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erkranken, deutlich erhöht.

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Regelmäßiges Messen des Taillenumfangs hilft bei der Gewichtskontrolle.
Berechnung des BMI:  Gewicht in Kilogramm (x) geteilt durch die Körpergröße (y) zum Quadrat = x ÷ y²
Beispiel: eine Frau mit einer Größe von 1,67m wiegt 70kg:
70÷ (1,67x167) = BMI 25,1

Wie entsteht Adipositas?

„Die essen einfach zu viel!“, sagen die Einen. „Die liegen den ganzen Tag nur faul ´rum!“, meinen die Anderen.

Richtig ist, dass zu viel und zu kalorienhaltige Nahrung in Kombination mit einem Bewegungsdefizit dazu führt, dass man an Gewicht zunimmt. Der Körper speichert nicht verbrauchte Energie in Fettdepots „für schlechte Zeiten“.

Auch der Lebensstil, psychische Probleme und Medikamente können Schuld an Übergewicht sein:

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  • Stressessen, Essen aus Frust, Langeweile
  • Fast-Food, Geschmacksverstärker, zuckerhaltige Getränke
  • Passive Freizeitgestaltung (PC, Fernsehen, Auto fahren, Fahrstuhl)
  • Gedankenmuster aus der Kindheit („Dein Teller wird leer gegessen, sonst gibt es schlechtes Wetter!“
  • Essen als Ersatz für zwischenmenschliche Zuwendung
  • Depressionen
  • Medikamente (Cortison, Hormone, Insulin)
  • Stoffwechselstörungen (Schilddrüse: M. Hashimoto, Nebenniere: Cushing-Syndrom, Glucosestoffwechselstörungen)
  • Andere Erkrankungen: Lipödem, Tumore (insbesondere Gehirntumore)
  • Schlafmangel

Welche Folgen hat Adipositas?

Neben sozikulturellen Aspekten wie Mobbing, Zurückweisung, Unangenehmlichkeiten (im Flugzeug muss ein spezieller Sitz gebucht werden, Kinostühle sind zu eng, Kleidung gibt es nur in Spezialgeschäften…) sind die körperlichen Folgeschäden einer unbehandelten Adipositas lebensgefährlich.

Durch die ständige Energiezufuhr und das enorme Körperfett kommt es zum metabolischen Syndrom. Das metabolische Syndrom stellt eine Kombination aus Hyperglykämie (zu hoher Blutzucker durch Insulinresistenz ⇒ Diabetes mellitus Typ II, Altersdiabetes), Hyperurikämie (zu hohe Harnsäurewerte ⇒ Gicht), arterieller Hypertonie (erhöhter Blutdruck > 140/90 mmHg) und/oder Hypercholesterinämie (zu hohe Blutfettwerte) dar.

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Auf Grund der erhöhten Blutzucker- und Blutfettwerte auf der einen und dem erhöhten Blutdruck auf der anderen Seite kommt es im Laufe der Zeit zu Ablagerungen an den Gefäßen. Man spricht im Allgemeinen von Arteriosklerose.

Zunächst sind die kleinen Gefäße betroffen, die unsere Augen, das Herz und die Nieren versorgen. Zuckerablagerungen an den Netzhautgefäßen führen zur diabetischen Retinopathie und diese, unbehandelt, zur Erblindung.

 

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Herz in Gefahr! Schützen Sie Ihr Herz, indem Sie Ihre Lebenweise ändern.

Ablagerungen an den Gefäßen des Herzens (Coronargefäße) führen zur KHK (coronare Herzkrankheit) und begünstigen Herzinfarkte. Insbesondere bei Diabetikern kommt es häufig zu „stummen Infarkten“, da das Schmerzempfinden durch bereits minderdurchblutete Gefäße herabgesetzt ist.

 

 

 

Weitere Erkankungen, die durch Adipositas begünstigt werden sind das Schlafapnoe-Syndrom, Reflux, Gallenblasenerkrankungen wie z.B. Gallensteine (durch gestörten Fettstoffwechsel), Arthrose (Dauerbelastung der Gelenke durch zu viel Gewicht) und sogar Brustkrebs wird durch ein zu hohes Gewicht gefördert, da Brustkrebs ein östrogenabhängiger Tumor ist (Östrogenspeicher im Fettgewebe).

Der Leidensdruck ist für viele Patienten sehr groß. Sie leiden unter dem viel zu hohen Gewicht und fühlen sich wertlos. Diese Insuffizienzgefühle sind häufig der Weg in eine Depression, wenn sie nicht schon vorher bestand. Typisches Vermeidungsverhalten führt dazu, dass zwischenmenschliche Kontakte abbrechen und sie immer mehr Zeit alleine Zuhause verbringen, dort grübeln und immer mehr essen. Sie trauen sich nicht mehr in die Stadt, um nicht von anderen Menschen (an)gesehen zu werden. Es ist ein Teufelskreis, der schwer zu durchbrechen ist.

 

Behandlung von Adipositas

Die Behandlung von Adipositas erfolgt in schlimmen Fällen, die mit psychischen Auffälligkeiten einhergehen (z.B. Depressionen, Angststörungen) zunächst in einer Spezialklinik, wo eine kontrollierte Gewichtsreduktion durchgeführt wird.

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Begonnen wird mit einer ausführlichen körperlichen Untersuchung, Aufnahme von Körpergröße und – gewicht, Taillenumfang, Laborparameter (Blutzucker, Blutfette, Harnsäure, Creatinin = Nierenwert, Schilddrüsenwerte) und EKG (in Ruhe und bei Belastung).

Oberstes Ziel bei der Behandlung von Adipositas ist die Gewichtsreduktion, die je nach Schweregrad 5-10%, 10-20% und 20-30% ( Grad I, II, III) vom Ausgangsgewicht betragen sollte.

Von einer zu schnellen Gewichtsabnahme wird abgeraten, der Körper fällt in einen Stresszustand, es kann zu Organversagen kommen. Am Anfang besteht der größte Gewichtsverlust aus Wasser. Ab einem gewissen Punkt stagniert das Gewicht, die Patienten müssen sich vermehrt anstrengen, weiter an Gewicht zu verlieren. Hier kapitulieren die meisten, da kein gewünschter Behandlungserfolg zu sehen ist. Diese Reaktion vom Körper ist völlig normal. Daher ist ein tägliches Sportprogramm und eine ausgewogene, fett- und zuckerarme Ernährung das A und O.

 

Hilfreich ist für Patienten, Therapiepartner und Familie, ein Ernährungs- und Bewegungstagebuch zu führen, bereits vor der Behandlung. Hier schreiben die Patienten alles auf, was sie zu sich nehmen mit Angabe von Uhrzeit und wie sie sich danach gefühlt haben, warum sie es gegessen haben und ob sie es im Sitzen, Stehen oder Gehen zu sich genommen haben.

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Diese Methode hilft, typische Essmuster zu erkennen, welche schädlich für das Gewicht sind. Außerdem erhalten die Patienten ein Gefühl dafür, wann sie aus Langeweile, Stress oder wegen richtigem, „echten“ Hunger essen.

Hinzu kommt die Änderung der Bewegungsmuster. Mindestens 30-60 Minuten an 3 bis 5 Tagen in der Woche sollten sich die Patienten aktiv bewegen. Schwimmen ist eine gelenkschonende Sportart, Walking und Radfahren sind ebenso geeignet.

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Laufen Sie den Kilos einfach davon…

 

Von Diäten im herkömlichen Sinne rate ich ab, im Hinblick auf den ungewünschten Jojo- Effekt. Stattdessen ist eine grundsätzliche Änderung der Ernährungsgewohnheiten angesagt.

 

Gesunde Ernährung beginnt bereits im Supermarkt.

gemüse

Weg von XXL-Packungen voller Chips, Schokolade und Limonaden. Statt dessen frisches Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, fettarme Wurst und Milchprodukte, mageres Geflügel statt Würstchen und gehacktem.

 

Wenn die Gewichtsreduktion nicht stationär begonnen wird, sondern im häuslichen Bereich, bedarf es einer hohen Motivation, Durchhaltevermögen und einem Umfeld, welches die/den Betroffene/n unterstützt. Eventuell ist es hilfreich, eine ambulante Psychotherapie begleitend durchzuführen. Mittlerweile gibt es auch einige Selbsthilfegruppen für adipöse Menschen (z.B. Overeaters Anonymous).

 

Was kann ich als Heilpraktikerin für Sie tun?

Sind Sie motiviert und wollen an Gewicht verlieren? Haben Sie schon einige Diätversuche gestartet, jedoch ohne Erfolg?

Sofern Sie nicht in lebensbedrohlichem Zustand sind, in welchem ich Sie nicht behandeln darf, sondern eine stationäre Behandlung notwendig ist, kann ich Ihnen bei folgenden Schritten helfen:

  • Bestandsaufnahme: Was essen Sie jetzt? Welches Gewicht haben Sie bei welcher Größe? Wie gestalten Sie Ihre Freizeit und wie sieht Ihr Alltag aus?
  • Erstellung von (persönlichen) Zielen: Wie sieht Ihr Wunschgewicht aus? Welches Kleidungsstück möchten Sie wieder tragen?
  • Haben Sie Allergien gegen bestimmte Nahrungsmittel? Auf was können Sie ohne Mühe verzichten, auf was nicht?
  • Basierend darauf erstellen wir gemeinsam einen Ernährungsplan, individuell für Sie und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.
  • Ich begleite Sie psychologisch und erarbeite mit Ihnen gemeinsam einen Plan gegen auslösende Faktoren.
  • Unterstützend empfehle ich Ihnen Schüssler Salze und/oder Globuli, die das Abnehmen erleichtern

hafen

Es ist IHR Weg, Ihr Ziel, Ihr Leben. Seien Sie es sich wert!

 

buddha

Winterspeck? Nein, danke!

Sobald die Temperaturen kühler und die Tage kürzer werden, neigen wir dazu, uns gemütlich auf unser Sofa zu setzen und können den Leckereien der Vorweihnachtszeit, die in deutschen Supermärkten schon im September beginnt, kaum widerstehen. Die hart erarbeitete Sommerfigur schwindet dahin, stattdessen zeigt sich fieser Winterspeck, den wir unter weiten Pullovern verstecken.

Im Frühjahr erschrecken Sie, denn der Sommer kommt in großen Schritten. So finden Sie sich Rohkost essend und Sport treibend wieder, um möglichst schnell möglichst viel Gewicht zu verlieren.

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Schon wieder zugenommen? Das muss nicht sein!

 

Dabei ist das gar nicht nötig, wenn Sie diese drei Dinge beachten:

  1. Eine ausgewogene, kalorienarme Ernährung ist auch im Herbst und Winter möglich.
  2. Auch wenn die Temperaturen wieder sinken, ist Bewegung das A und O.
  3. Ernährungssünden sind erlaubt, wenn sie geplant und in Maßen erfolgen.

 

Im Herbst gibt es eine große Auswahl an heimischen Obst und Gemüse, wie Äpfeln, Birnen, Pflaumen, Kohl, Kartoffeln und Kürbis.

Süßigkeiten in der Vorweihnachtszeit müssen nicht aus Dominostein und gefüllten PlätzchenSchokoladenkugeln bestehen, Sie können auf Magenbrot und Printen umsteigen, die zwar auch viel Zucker, dafür aber kein Fett und eine Menge Gewürze enthalten.  Gewürze wie Anis, Zimt und Kardamon helfen bei der Fettverdauung und regen den Stoffwechsel an.

 

 

Setzen Sie statt fettem Braten auf magere Hähnchenbrust , welche, ebenfalls gut gewürzt (zum Beispiel Paprika, Curry, schwarzer Pfeffer) reich an Eiweiß und arm an fett ist. Als Beilagen eignen sich Kartoffeln, ob nun gekocht oder ohne Öl im Backofen gegart, Naturreis oder Vollkornnudeln und natürlich eine große Portion Gemüse oder Salat. Eine gesunde, fettarme Ernährung ist der Grundbaustein im Kampf gegen Winterspeck.

Sehr beliebt sind Gerichte aus Kürbis. Die orangefarbenen Köpfe gibt es in verschiedenen Variationen, am bekanntesten ist der Hokkaido. Aus ihm lassen sich Suppen, Salate, Gemüse, Aufläufe und sogar Kuchen zaubern.

kürbis

100g Hokkaido enthält nur 25 Kilokalorien und viele Ballasttoffe, das Spurenelement Selen, Kalium (entwässert!), Lutein (wichtig für die Augen), Vitamin E und Betacarotin.

 

Da Sport unerlässlich ist, um das Gewicht zu regulieren und dem Winterspeck den Kampf anzusagen, sollten Sie sich eine Sportart aussuchen, die Sie bei jedem Wetter und unabhängig von anderen treiben können. Ob Sie nun Mannschaftssport betreiben möchten, ins Fitnessstudio gehen, Schwimmen oder auf dem Hometrainer vor dem Fernseher Kalorien verbrennen ist egal. Hauptsache Sie bleiben in Bewegung.

 

 

Radfahren

Nur nutzt die Anmeldung im Fitnessstudio und der Kauf eines Crosstrainers für Zuhause nichts, wenn Sie es nicht nutzen. Legen Sie bestimmte Tage in der Woche fest, im Bestfall zwei bis dreimal wöchentlich, um mindestens eine Stunde aktiv zu sein.

Im Durchschnitt verbrauchen Sie bei einer Stunde auf dem Crosstrainer 500 Kilokalorien!

Das entspricht ungefähr einer Portion Pommes mit Majonaise oder einem großen Burger.

 

ingwer

Ein kleiner Tipp, um den Stoffwechsel zu aktivieren: trinken Sie jeden Morgen gleich nach dem Aufstehen ein Glas lauwarmes Ingwerwasser! Hierfür schälen Sie ein daumengroßes Stück Ingwer, übergießen es mit heißem Wasser und lassen es etwas abkühlen.

Ingwer regt den Stoffwechsel an und hilft nebenbei, Erkältungen vorzubeugen und Übelkeit zu bekämpfen.

 

Wir Deutschen neigen zur Übersäuerung. Stress, ungesunde Ernährung, Medikamente und Umweltgifte belasten unseren Säure-Basen-Haushalt. Wir fühlen uns müde, schlapp und bekommen Cellulite, Sodbrennen und fahle Haut.  Auch zeigen sich schneller kleine Fettpolster als bei einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Insbesondere in der kälteren Jahreszeit lässt die Ernährung zu wünschen übrig, es wird mehr Fleisch gegessen, ein großer Säurebildner. Zudem kommen die zahlreichen Süßigkeiten, Winterspeck ist damit vorprogrammiert.

Hier ist eine basenreiche und säurearme Kost (wobei sauer nicht sauer macht) hilfreich, um den Körper zu entsäuern und die Zellen zu entgiften. Zur Unterstützung kann ich Ihnen ein spezielles Basenwasser von SanaCare als Kur empfehlen.

 

 

Sonnenzeit-Hautkrebszeit

Endlich steigen die Temperaturen! Endlich können wir uns in der Sonne aalen, wir freuen uns über eine gesündere Hautfarbe und genießen das Sonnenbaden. Sonnenschutz ist dabei das A und O, denn die UV-Strahlung der Sonne ist aggressiv und fördert die Entstehung von Hautkrebs.

Hautkrebs? Ich doch nicht!

So denken die meisten. Kennen Sie Ihren Hauttyp?

Hauttyp I: sehr blass, Sommersprossen, hellblonde oder rote Haare, immer Sonnenbrand, wird nicht braun

Hauttyp II: helle Haut, blonde bis hellbraune Haare, helle Augen, meistens Sonnenbrand, wird kaum braun

Hauttyp III: mittelblond bis braune Haare, braune Augen, von Natur aus dunklerer Teint, selten Sonnenbrand, wird schnell braun

Hauttyp IV: dunkle Haare, dunkle Augen, dunkle Haut,  nie Sonnenbrand, immer braun

Wie Sie vielleich schon richtig erkannt haben, ist Hauttyp I eher hautkrebsgefährdet, im Gegensatz zu Hauttyp IV.

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Die Haut ist unser größtes Organ. Schützen Sie es!

 

Daher ist es wichtig, den richtigen Sonnenschutz passend zum Hauttyp auszuwählen. Für helle Typen und Kinder ist eine Sonnencreme mit mindestens LSF 30 empfehlenswert, dunklere Hauttypen kommen mit einer Sonnencreme, die LSF 20 entspricht aus.

Auch die Augen, Ohren und die Nase sowie die Kopfhaut sollte geschützt werden, Daher empfielt sich das Tragen eines Sonnenhutes, Sonnenbrille und großzügiges Eincremen der hervorstehenden Teile des Kopfes (Ohren und Nase). Regelmäßiges Nachcremen ist ebenso wichtig, da durch Schwitzen, Schwimmen und Bewegung die aufgetragene Creme verläuft.

Sonnenschutz

Wer denkt, im Schatten ist das Eincremen nicht erforderlich, liegt falsch. Auch hier besteht die Gefahr eines Sonnenbrandes. Insbesondere auf Sand und im Wasser ist die Sonnenbrandgefahr am höchsten, da das Licht reflektiert wird.

Deshalb: Cremen Sie sich bevor Sie nach draußen gehen ein, dann droht am Abend keine böse Überraschung.

Tomate

Auch Ihre Ernährung trägt einiges bei. Mikronährstoffe wie Vitamin E, C, Carotinoide und Flavonoide tragen zum UV- Schutz von Innen bei.  Dazu gehören alle rot- und orangefarbenen sowie dunkelgrüne Früchte und Gemüse. Auch Nüsse und  Ölsaaten zählen zu den Top Vitamin-E Lieferanten. Insbesondere Tomaten ( vor allem in gekochter Form, als Soße oder Tomatenmark) sind mit ihrem Inhaltstoff Lycopin ein idealer Begleiter zur Sommerküche.

Wann spricht man von Hautkrebs?

Es gibt zwei bekannte Formen von Hautkrebs. Zum Einen der weiße Hautkrebs (Basalzell- und Plattenepithelkarzinom) und zum Anderen der schwarze Hautkrebs (malignes Melanom).

Die aktinische Keratose gilt als Hautkrebs- Vorstufe und wird auch „Bauernkrankheit“ genannt, da diese Berufsgruppe (auch Baurbeiter, Straßenbauer) wegen der chronischen UV-Einwirkung besonders gefährdet ist. Sie tritt hauptsächlich im Kopf- und Gesichtsbereich auf. Die Therapie erfolgt durch Vereisung (Kryotherapie) oder Laser (photodynamische Therapie), in manchen Fällen wird der Bereich auch weggeschnitten (Exzision).

Ebenfalls per operativer Exzision werden die Stellen, die vom weißen Hautkrebs betroffen sind, mit einem Sicherheitsabstand zum umliegenden Gewebe entfernt.

Das maligne Melanom zählt zu den häufigsten und aggressivsten Tumorarten überhaupt, da sich schon von sehr kleinen Bereichen Tumorabsiedlungen (Metastasen) in anderen Organen bilden können.

Bei rechtzeitiger Diagnose und sofortiger Therapie (operativ, Chemotherapie) liegen die Heilungschancen bei derzeit 85-90%.

Wie erkenne ich den schwarzen Hautkrebs?

Hilfreich ist eine regelmäßige Selbstkontrolle der Haut. Wie sehen die Muttermale (Nävi; Einzahl Nävus) aus? Haben sich neue gebildet? Zudem sollten Sie regelmäßig zur Früherkennung bei Ihrem Hautarzt gehen (ab dem 35. Lebensjahr).

Die Früherkennung richtet sich nach der ABCDE- Regel.

A   Asymmetrie. Die Form eines Nävus ist nicht mehr rund, oval oder länglich, eine Formveränderung eines bestehenden Nävus ist immer verdächtig.

B  Begrenzung. Die Ränder des Nävus sind verwaschen, wirken ausgefranst.

C  Colour (Farbe). Die Farbe eines Nävus wird dunkler, rötlich, rosa und gepunktet.      Vermischen sich mehrere Farben in einem Nävus, sollten Sie den Hautarzt aufsuchen. Das Gleiche gilt für Krustenbildung.

D  Durchmesser. Nävi mit einem Durchmesser über fünf Millimeter sind kontrollbedürftig.

E  Evolution. Veränderungen eines Nävus innerhalb der letzten drei Monate sollten ärztlich kontrolliert werden.

Weitere Merkmale, die Sie aufmerksam machen sollten sind:

  • Formveränderung vorhandener Muttermale
  • Größenzunahme
  • Blutung aus einem Mal
  • Juckreiz
fleck
Achten Sie auf Veränderungen. So sollte ein Muttermal nicht aussehen.

 

Natürlich müssen Sie sich nicht in der Wohnung verstecken, sobald die Sonne scheint. Wenn Sie einige Dinge beachten, sind Sie gut geschützt und können den Sommer ohne Reue genießen. Schließlich ist Sonneneinstrahlung auch wichtig für unseren Körper, lesen Sie dazu mehr im Beitrag über Vitamin-D.

Ein sonniges Wochenende wünscht,

Ihre Yvonne König

Barista

Coffeetime!

Kaffee,

das Lieblingsheißgetränk der Deutschen lockt mit seinem Aroma und mittlerweile in den verschiedensten Variationen. Ob zum Frühstück, am Nachmittag zum Kuchen oder bei akuter Müdigkeit, Kaffee ist unser Freund und Helfer in jeglichen Situationen. Jedoch hat er einen ziemlich schlechten Ruf.

Das schlechte Gewissen beim Kaffeegenuss ist zum Glück unbegründet. Wissenschaftler haben Kaffee sogar eine gesundheitsfördernde Wirkung zugesprochen. Welche das sind erfahren Sie im weiteren Text.

Die bekannteste Wirkung hat er durch das enthaltene Koffein, welches bei 100mg pro Tasse Filterkaffee liegt. Die Tasse Kaffee am Morgen macht uns wach und konzentrierter. Zwischendurch beim Mittagstief hilft er uns, diese müde und unkreative Phase des Tages zu überwinden. Nach dem Essen genossen, hilft er bei der Verdauung von Fetten.

Geschichte Kaffee
seit etwa 1560 gibt es Kaffee in Europa

Dass Koffein eine anregende Wirkung auf unseren Körper hat, merken wir. Durch Koffein erweitern sich unsere Gefäße, die Durchblutung verbessert sich, Kopfschmerzen verschwinden, das Herz schlägt schneller und die Atmung wird beschleunigt. Außerdem wirkt er diuretisch, was heißt, dass wir einen vermehrten Harndrang verspüren. Durch Koffein wird also unser Stoffwechsel aktiviert, der Kalorienverbrauch erhöht. Dabei enthält schwarzer Kaffee (ohne Milch und Zucker) keine Kalorien.

 

Weitere Inhaltsstoffe und ihre Wirkung

Chlorogensäure

  • reguliert den Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit, wirkt somit antidiabetisch
  • senkt den Blutdruck bei gesunden Menschen
  • kann Leberentzündungen bekämpfen
  • führt zur Apoptose (Zelltot) von Krebszellen (insbesondere Dickdarm- und Leberkrebs)
  • hemmt die Blutgerinnung (→blutverdünnende Wirkung)
Blut
Blutzucker und Cholsterin profitieren vom Kaffeegenuss

 

Polyphenole

Polyphenole sind Pflanzenstoffe, wie sie auch in Granatäpfeln, Rotwein und grünem Tee vorkommen

wirken

  • entzündungshemmend
  • Verminderung von Fettablagerungen in den Gefäßen (⇒ Senkung des Risikos an Herz-Kreislauf Krankheiten wie Herzinfarkt, Arteriosklerose, Angina pectoris, zerebrale Thrombose und Schlaganfall zu erkranken)
  •  Prävention (Vorbeugung) von Krebs (insbesondere Prostata-, Brust-, Dickdram- und Blasenkrebs)→ bei grünem Tee wurde diese Wirkung nicht bestätigt!
  • bakterizid (Bakterien abtötend → Schutz vor Karies)
  • gegen Haarausfall

 

Herz
Ihr Herz freut sich!

Des Weiteren können sich Patienten mit erhöhten Blutfettwerten freuen. Mittlerweile wurde widerlegt, dass Kaffee die Blutfette erhöht. Im Gegenteil: er sorgt dafür, dass sich das „gute“ Cholesterin (HDL) erhöht und das „böse“ (LDL) reduziert.

 

Sogar bei der Therapie von Parkinson empfielt es sich, Kaffee zu genießen. Da Koffein die Produktion des Hormons Dopamin erhöht, welches bei Parkinsonpatienten vermindert ist, können sich die Parkinson-typischen Symptome Rigidität, Tremor, Bradykinese und Instabilität* verbessern.

Bei alten Menschen kann eine Tasse Kaffe schlaffördernd wirken, da die Gehirndurchblutung verbessert und das Atemzentrum aktiviert wird. Dieser Effekt tritt nur auf, wenn sich die Patienten direkt nach dem Trinken einer Tasse Kaffee schlafen legen. Wird länger gewartet, entfaltet er seine anregende Wirkung.

Negative Aspekte

  • Unruhe, Zittern, Schlaflosigkeit
  • Herzrasen
  • Sodbrennen, Magenschmerzen
  • bei Abstinenz leichte Entzugserscheinungen (Kopfschmerzen, ausgeprägte Müdigkeit)

 

Andere Anwendungsgebiete

  • Körperpflege (als Peeling gegen Cellulite)
  • als Pflanzenschutzmittel gegen Schnecken
  • zur Farbintensivierung und -pflege von Naturholzmöbeln
Barista
Solche Kunstwerke auf Milchschaum zaubern Barista. da schmeckt der Kaffee gleich noch besser!

Heutzutage gibt es Kaffee in allen möglichen Formen und Farben. Die Kunst, aus Kaffee und Milchschaum Kunstwerke zu erschaffen besitzen Barista. Dies erfordert eine spezielle Ausbildung zum Erlernen der Techniken.

 

Ein Kaffeesommelier kann aus einer Tasse Kaffe die verschiedensten Geschmacksnuancen herausschmecken. Deshalb finden wir in Kaffeeshops unter jeder Bohne eine Beschreibung wie zum Beispiel „mild, leicht blumig, Lakritze“, was zu vergleichen ist mit Weinsommelier und Parfümeur.

Spezialitäten aus aller Welt

Filterkaffee, im Handfilter mit kochendem Wasser übergossener Kaffee

Espresso (Mehrzahl Espressi), sehr fein gemahlene Bohnen, hoher Druck (9bar)

Melange, halb Kaffee, halb Milch(Wiener Art) mit Milchschaum

Cappuccino (Mehrzahl Cappuccini), ein Drittel Espresso, mit Milchschaum aufgefüllt und Kakaopulver verziert

Latte Macchiato, „gefleckte Milch“, Espresso mit aufgeschäumter Milch, typische 3-farbige Schichtung im Glas

Mokka, türkisch, süßer, starker Kaffee im Kännchen mit Kaffeesatz serviert

Rüdesheimer Kaffee, mit Weinbrand flambiert und mit Sahne, Vanillezucker und Schokoladenstreusel serviert

Blümchenkaffee/Bodensee, scharzhafte Bezeichnung für einen sehr dünn gebrauten Kaffee

Muckefuck, aus der ehemaligen DDR, löslicher Kaffee aus Malz, mit heißem Wasser aufgebrüht.

Und, haben Sie jetzt auch Lust auf einen frisch gebrühten, duftenden Kaffee? Nur zu!

Kaffee
Ein altes Sprichwort: wer auf seinem Kaffee viel Schaum hat wie hier, bekommt an diesem Tag noch einen Kuss.

 

*Rigor, Tremor, Bradykinese/Akinese, Instabilität → typische Parkinsonsymptome. Übersetzt: Muskelsteifigkeit, Zittern, verlangsamte Bewegungen und verminderte Atmung, Sturzneigung, das Gehen sieht unbeholfen, nach vorn gebeugt aus.

Es ist Spargelzeit!

Die Spargelzeit hat begonnen! Überall in Restaurants lächelt uns die Spargelkarte an und viele freuen sich das ganze Jahr auf den Genuss der blassen Stangen.

Spargel ist ein gesundes Gemüse und es gibt ihn in verschiedenen Farben auf dem Markt: im klassischen cremeweiß (wächst komplett unter der Erde), satten grün (wächst komplett über der Erde) und farbenfrohen violett (wächst teilweise überirdisch).

Spargel grün
Öfter mal was Neues! Probieren Sie auch den grünen Bruder des klassischen Spargels.

Welche Inhaltsstoffe hat Spargel?

Neben 90% Wasser finden sich Vitamin C und E sowie die „Nervenvitamine“ der B- Gruppe, Folsäure, Kalium und Ballaststoffe. Außerdem enthält er Asparaginsäure, was wir als unangenehmen Geruch unseres Urins wahrnehmen.

Spargel eignet sich sehr gut zum Entwässern, indem er die Nierentätigkeit anregt. Deshalb ist er im Rahmen einer Diät sehr gut als Beilage zu Hähnchenbrust oder magerem Rindersteak geeignet. Eine Portion (500g) enthält lediglich 85 Kilokalorien! Jedoch sollten Sie dann auf die klassische Soße Hollandaise oder die flüssige Butter verzichten, um den Schlankeffekt zu bewahren.

Spargel weiß

Bei Personen, die zu erhöhten Harnsäurewerten neigen, kann Spargel einen schmerzhaften Gichtanfall auslösen. Die enthaltenen Purine werden im Körper zu Harnsäure umgewandelt. Befindet sich nun mehr Harnsäure im Körper, als die Nieren ausscheiden können, entstehen Harnsäurekristalle, welche sich an den Gelenken der Finger und Zehen ablagern. Dies geschiet nicht etwa direkt nach dem Verzehr einer Portion Spargel, sondern einige Tage später. Überlegen Sie also bei akuten Schmerzen und Schwellungen der Finger- und Zehengelenke (hauptsächlich Großzehe), was Sie in den letzten Tagen zu sich genommen haben.

 

Wie wird Spargel zubereitet?

Der weiße Spargel wird Stange für Stange gewaschen, mit einem Tuch trocken getupft und anschließend mit einem Spargelschäler geschält, dabei die Köpfe auslassen. Das untere Ende wird etwa einen Querfinger breit abgeschnitten.

Die geschälten Stangen in einen großen Topf (alternativ Spargelkochtopf) gestellt. In das Wasser gibt man etwas Salz, Zucker und Butter, wo sie circa eine Viertelstunde kochen. Die weichen Spargelstangen können mit einem Löffel und einer Gabel leicht aus dem Topf entnommen und serviert werden.

Spargelgericht
Macht Lust auf mehr: weißer Spargel mit Medaillionspieß und jungen Kartoffeln an Soße Hollandaise…

Einziger Unterschied beim grünen Spargel ist, dass er nur im unteren Viertel geschält werden, aber auch ungeschält gekocht werden kann.

Alternativ zum Kochtopf können die Spargelstangen auch in ein Stück Alufolie zusammen mit etwas Salz, Zucker und Butterflöckchen eingewickelt werden, wo sie im Backofen für eine halbe Stunde garen.

Leckere Rezepte mit Spargel finden Sie hier:

http://www.essen-und-trinken.de/spargelrezepte

 

Vitamin-D

Die Sonne scheint! Zeit, Vitamin-D zu tanken. Vitamin-D wird hauptsächlich über die Haut aufgenommen und ist maßgeblich am Knochenaufbau, also zur Einlagerung von Calcium in die Knochen, beteiligt.

Eine halbe Stunde an der frischen Luft spazieren gehen genügt. Achten Sie aber bitte auf ausreichenden Sonnenschutz! Durch Sonnencreme wird die Vitamin-D Aufnahme NICHT behindert.

Weg
Direkte Sonneneinstrahlung ist für die Vitamin-D-Aufnahme unerlässlich. Nutzen Sie deshalb sonnige Tage für einen ausgedehnten Spaziergang.

Gut zu wissen

Vitamin-D ist ein Sammelbegriff für

    • Vitamin D2 (Ergocalciferol), welches in Pflanzen und einigen Pilzen vorkommt
    •  Vitamin D3 (Cholecalciferol), welches in   tierischen Produkten zu finden ist

Beide Vitamin-D-Verbindungen werden im Körper in mehreren Schritten und den Organen

  • Haut
  • Leber
  • Niere

zu Calcitriol umgewandelt, welches eine hormonähnliche Wirkung im Calcium- und Phosphat-Stoffwechsel hat. Aus diesem Grund wird das Vitamin-D (Calcitriol) auch Prohormon (Hormonvorstufe) genannt.

Sonne
Ein Vitamin-D-Mangel kann sich auch durch depressive Verstimmung äußern, zum Beispiel bei der Winterdepression.

Wozu ist Vitamin-D gut?

Vitamin-D hat zudem noch weitere günstige Wirkungen auf unseren Körper. Es macht gute Laune und stärkt das Immunsystem, reduziert das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und laut Studien hat dieses Vitamin eine positive Wirkung bei Krebserkrankungen wie Darm-, Prostata-, Blut-, Haut- und Lungenkrebs, indem es die Bildung von Metastasen hemmt.

Jedoch sollte man aufpassen, Vitamin-D nicht in zu hohen Mengen zu sich zu nehmen. Mit normaler Ernährung kommt es eher selten zu einer Hypervitaminose. Nahrungsergänzungsmittel enthalten oft Vitamin-D, deshalb ist bei der Einnahme verschiedener Vitamintabletten Vorsicht geboten!

Da es sich um ein fettlösliches Vitamin handelt, kann es nicht über die Niere oder den Darm ausgeschieden werden und reichert sich in der Leber an. Bestenfalls liegt der Vitamin-D-Gehalt im Blut bei 20-30 Nanogramm pro Milliliter.

Eine Überdosierung (Hypervitaminose) bringt folgende Symptome mit sich:

  • Bauchkrämpfe, Gewichtsverlust
  • Erbrechen
  • Verstopfung
  • Psychosen
  • Niereninsuffizienz
  • Muskel- und Sehnenschmerzen
  • Osteoporose
  • erhöhte Körpertemperatur

Daher empfielt es sich, falls Sie zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen, auf den Vitamin-D-Gehalt zu achten und nicht verschiedene Vitamin-D haltige Nahrungsergänzungsmittel zu kombinieren.

Natürliche Vitamin-D-Quellen sind:

Fische
Fisch auf den Tisch! Einmal pro Woche sollten Sie Hering, Lachs und Co. auf Ihren Speiseplan setzen.
  • fetter Fisch (z.B. Hering)
  • Eier
  • Leber
  • Käse
  • Avocado*
  • Margarine*

 

 

 

 

 

* auch bei vegetarischer/veganer Ernährung geeignet

Ei, Ei, Ei

Sonntag! Ausschlafen, ausgiebig frühstücken, aber bitte ohne ‪‎Ei‬. Wirklich? Ihr verkneift Euch das Frühstücksei wegen dem so hohen Cholesteringehalt? Solltet Ihr nicht. In Eiern steckt Power, gute ‪Proteine‬, Vitamine und Zink. Zink ist ein tolles Spurenelement, sorgt für schöne Haut, Haare und Nägel und pusht das ‪Immunsystem‬.

Eier

Mehr wissenswertes über Eier findet Ihr hier:
http://www.eieibio.de/das-bioei.php

Alle Nährstoffe im Überblick:

Nährstoff durchschnittlicher Bedarf eines Erwachsenen in 100 g Ei sind enthalten in einem Ei der Gewichtskl. L Prozent des ½ täglichen Bedarfs eines Erwachsenen

    Protein

56 g 13 g 8,0 g 32%

Kohlenhydrate

325 g 1g 0,35 g 0,4%

Fett

86 g 11g 6,8 g 18%
Vitamin A 1 mg 0,27 mg 164 µg 38%
Vitamin D 1,75 µg
Vitamin E 14 mg 2,02 mg 0,94 mg 20%
Vitamin K 70 µg 0,05 mg 0,04 mg 114%
Vitamin B1 1,2 mg 0,10 mg 82 µg 12%
Vitamin B2 1,4 mg 0,31 mg 211 µg 32%
Vitamin B6 1,5 mg 0,08 mg 0,06 mg 8%
Folsäure 400 µg 0,07 mg 0,05 mg 26%
Natrium 550 mg 144 mg 77 mg 36%
Kalium 2000 mg 147 mg 103 mg 10%
Calcium 1000 mg 56 mg 35 mg 8%
Phosphor 700 mg 216 mg 135 mg 44%
Magnesium 350 mg 12 mg 8 mg 4%
Fluor 3,8 mg 0,1 mg 0,07 mg  4%
Eisen 10 mg 2,1 mg 1,6 mg 30%
Jod 52 µg
Cholesterin max. 300 mg 396 mg 211 mg
Wasser 74 g
Energie 155 Kcal/ 646 KJ 94,5 Kcal/ 395,5 KJ

 

Unkraut oder Segen?

Jeder, der einen Garten hat kennt sie. Die Meisten verfluchen sie und ärgern sich über das unkontrollierte Wachstum der Brennnessel.

Doch anstatt sich darüber zu ärgern, sollte man sich freuen.

Brennnessel
So kennt man die brennnessel. In großen Mengen im Wald oder Garten wird sie von Besitzern für ihr wucherndes Wachstum verflucht. Zu Unrecht.
Warum?

Sie gehört zu den ältesten Heilpflanzen und steckt voller gesunder Inhaltsstoffe. Ihr Einsatzgebiet in der Naturheilkunde ist breit gefächert, wie Sie im nachfolgenden Text erfahren werden.

Bei dem Gedanken, die haarige, Juckreiz auslösende Pflanze zu essen, sträuben sich wahrscheinlich bei Ihnen die Nackenhaare. Doch getrocknet oder gekocht verschwindet dieser Effekt.

Wofür ist sie gut?

Die Brennnessel besitzt ebenso viele gesunde Eigenschaften wie die berühmte Kamille, die Ringelblume oder der Löwenzahn. So dient sie im Rahmen von Frühjahrs- oder Entschlackungskuren zur Entgiftung und Entwässerung des Körpers, hilft auf Grund ihres hohen Eisengehaltes (dreimal so viel wie Spinat!) gegen Müdigkeit und Anämie (Blutarmut).

Des Weiteren wird sie bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt, da sie die Leber und Galle aktiviert. Schon Paracelsus setzte die Brennnessel als Mittel gegen Gelbsucht ein. Ferner ist sie Bestandteil eines Behandlungskonzeptes gegen entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn und Colitis ulcerosa). Auch wird sie wegen ihrer Blutzucker-regulierenden Eigenschaften geschätzt.

Bekannt ist sie wegen ihrer positiven Wirkung auf die Blase und Niere ( sog. Aquaretikum). Bei Blasen-, Nierenbecken- und Prostataentzündungen bewirktTee sie mit ihrem hohen Kaliumgehalt, dass der Urin basisch (entspricht einem pH-Wert von über 7,5) und verdünnt wird. So verbleibt der Urin nicht lange in der Blase (wo sich die Erreger weiter vermehren), sondern wird zügig ausgeschieden. Deshalb ist Brennnesseltee Mittel der Wahl bei (einfachen) Blasenetzündungen und Reizblase.

 

Auch bei Gelenkschmerzen im Rahmen einer Arthritis oder rheumatischen Erkrankung kann die Brennnessel helfen. Entzündungshemmende Medikamente (welche oft störende Nebenwirkungen haben, wie z.B. Magenschmerzen, Magenschleimhautentzündungen bis hin zu Geschwüren), werden von Patienten oft in hohen Mengen konsumiert.

Studien an den Universitäten zu Frankfurt und München fanden heraus, dass durch den täglichen Verzehr von 50 Gramm gedünsteter Brennnessel (als Gemüse) die Schmerzmitteldosis von 200 mg auf 50 mg reduziert werden konnte.

Rheumaspezifische Blutwerte, typische Beschwerden wie Bewegungseinschränkung, Schmerz und Steifigkeit nahmen trotz der niedrigen Dosis Schmerzmittel genauso ab (Reduktion um 70%), wie bei Patienten, die bei der hohen Dosis von 200mg geblieben waren.

Des Weiteren trägt sie zur Stärkung des Immunsystems bei (stärkere Wirkung als Echinacea!), hat Blutdruck senkende Eigenschaften und hilft, bei äußerer Anwendung, gegen Haarausfall und unreiner Haut.
In BrennnesselSAMEN sind hormonähnliche Stoffe enthalten. So können diese sogar gegen Unfruchtbarkeit und Impotenz eingesetzt werden. Aus diesem Grund wurde früher für Mönche ein Verzehrverbot von Brennesselsamen ausgesprochen, um deren Keuscheitsgelübte nicht zu gefährden.

 

Feinschmecker-Fakten

Neben ihrer gesundheitsfördernden Eigenschaften ist die Brennnessel ein sehr gesunder Begleiter im Rahmen einer vitalstoffreichen Ernährung und auch für Vegetarier ein ausgesprochen empfehlenswertes Gemüse.

Sie schmeckt cremig-sanft, spinatartig und enthält neben Eisen (wie oben genannt), sechsmal so viel Calcium wie Kuhmlich, siebenmal mehr Vitamin-C als Orangen und bis zu 9% Eiweiß. Ihr Betacarotin-Gehalt erreicht die Hälfte von dem in Karotten.

Sie kann auf verschiedene Art zubereitet werden. Die klassische Variante als Tee ist vielen bekannt. Frisch geerntet (mit Handschuhen) und getrocknet wird aus ihr ein frisch-herb schmeckendes Getränk.

Tipp: kalt werden lassen und mit frischer Zitrone servieren!

Die brennende Wirkung der Haare verschwindet beim Dünsten, Trocknen und in Verbindung mit Säure.

Ein Brennnessel-Süppchen ist gesund und ein farbenfroher Start eines Menüs. Verfeinert mit etwas Sahne ergibt es ein cremiges und schmackhaftes Gericht.

Smoothie
Trend: Green-Smoothies. Da darf die Brennnessel nicht fehlen!

Sie kann auch pur, wie Spinat, gedünstet und gewürzt als Beilage serviert werden.

Roh im Salat verschwindet die Wirkung der Brennhaare durch das Dressing (da Essig enthalten ist).

Auch in Aufläufen, Risottos, Nudelsoßen, karamellisiert, in Kuchen oder Smoothies findet sie Verwendung.

 

Und, denken Sie immer noch, es handelt sich um Unkraut?

Viel Spaß beim Kochen und Experimentieren wünscht Ihre

Yvonne König

Schokolade

Fast jeder nascht gerne ‪Schokolade‬. Wegen ihrer Kalorien gönnen sich viele nur selten etwas davon. Dabei ist sie sogar äußerst gesund! Sie enthält sogenannte ‪‎Flavonoide (Pflanzenstoffe), die eine positive Wirkung auf das Herzkreislaufsystem haben.
Zu beachten ist lediglich:

  • die Dosis macht das Gift. Eine Rippe am Tag ist gesund, eine Tafel wiegt mit etwa 550 Kilokalorien auf.
  • wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte, wählt Schokolade mit hohem Kakaoanteil, ab 70% ( es gibt auch Sorten mit 85% Kakaoanteil, diese sind jedoch sehr herb).

Neue Studien haben bewiesen, dass Schokolade in Maßen (25Gramm pro Tag) ‪schlank‬ macht (im Rahmen einer Diät nahmen die Testpersonen, welche täglich 25g 70%ige Schokolade aßen, nachhaltiger an Gewicht ab). Na, wenn das mal keine guten Nachrichten sind!

Wer Kakao mag, wird den Raw-Cacoa-Smoothie lieben.

Ein Raw Cocoa ‪‎Smoothie‬ ist ein Schokoladen-Smoothie in Pulverform. Zugesetzt sind weitere antioxidantienreiche Zutaten wie z. B. Lucuma, Maca und die Acaibeere. Cremig wird er durch ‪Kokosmilch‬ und kalorienfrei gesüßt mit ‪Stevia‬.

Der wichtigste Gesundheitsfakt über Schokolade ist und bleibt: sie macht glücklich

Schoko
Schokolade? Ja, bitte! Wählen Sie Zartbitter, Ihrer Gesundheit zuliebe.

Die Paprika

Die Paprika. Mit einem Gehalt von 140 mg pro 100 Gramm enthält sie fünf Mal so viel Vitamin-C wie Zitronen. Insbesondere die roten Sorten haben es in sich.

Bei so viel Geschmack enthält sie lediglich 30 Kilokalorien pro 100 Gramm und ist daher auch in jeder Diät ein willkommener Gast auf unseren Tellern.

paprika
Powerfarbe, Powergemüse. Ob roh oder gedünstet, sie besticht in knalligem rot mit frischem, süß-säuerlichen Geschmack und jeder Menge Vitamin-C.

Leckere, kalorienarme und gesunde Rezepte mit Paprika findet Ihr hier: www.chefkoch.de – Gesunde Rezepte mit Paprika